Haben Sie sich jemals gefragt, warum man Männern in der Armee die Haare schneidet? Warum schneidet man die Haare den Kindern erst, wenn sie ein Jahr alt sind? Warum bedecken die Frauen in den Kirchen ihre Haare mit einem Tuch und warum haben die Indianer ihre Feinde skalpieret? Schon in der Vergangenheit war bekannt, dass das Haar eine Art "Antenne" ist, die Menschen mit dem Kosmos verbindet und ihm psychische Kraft verleiht. Je länger die Haare sind, desto mehr Kraft sollte der Mensch haben. Die biblische Geschichte von Samson ist nur eine der uralten Geschichten, die die Länge der Haare mit den magischen Fähigkeiten des Menschen verbindet. In der slawischen Mythologie ist das Gebot des Gottes Svarog bekannt: "Schneidet nicht eure Haare, sonst verliert ihr Weisheit und Gesundheit!" Das slawische Wort für Haare volos («волосы»), stammt vom Gott der Weisheit Veles (Volos), der natürlich, wie alle anderen alten Götter, langhaarig war. Damit die Haare ihre Aufgabe des Leiters der kosmischen Energie durchführen könnten, müssen sie mindestens 7 cm lang sein. Unseren Vorfahren gaben lange Haare die Weisheit und verbanden sie mit höheren Kräften. Die Mädchen hatten langes Haar, was eine klare Bedeutung hatte: Die Haare bedeckten den Rücken und schützten so die Chakren oder Energiezentren, die sich entlang der Wirbelsäule befinden. Langes Haar bedeckt das Herzchakra (Anahata), das 3 untere und 3 obere Chakras verbindet. Anahata erfüllt die Frau mit der Energie der Liebe, des Mitgefühls, der Gnade und der Güte, und langes Haar gibt einen Energieschutz vor den üblen und dunklen Kräften. Das geflochtene Haar war einst das Symbol der Vereinigung der drei Welten - Nav, Jav und Prav oder der unteren, mittleren und oberen Welt, wie die alte slawische Kosmologie die Welt interpretiert. Das geflochtene Haar ermöglichte der Frau die Verbindung mit kosmischen Energien oder mit den universellen Kräften, die von den urgläubigen Göttern verkörpert wurden. Als ein Mädchen geheiratet hat, hat es sich die Haare zu zwei Zöpfen geflochten – der eine hat die Frau mit den Göttern verbunden, und der andere ihren Ehemann. Die Überzeugung, dass sich kosmische Energien in den Haaren der Frau sammeln, die die Quelle der Lebenskraft, sowie der Weisheit sind, war wahrscheinlich das Ergebnis der Erfahrung. Es ist bekannt, dass in der Vergangenheit die kämpfenden Stämme dem Gegner die Kraft schon damit nahmen, indem sie die Frau des Häuptlings entführt haben. Das Schmücken der Zöpfe mit Bändern oder Schmuck hatte einen magischen Charakter, da verschiedene Farben eine gewisse magische Kraft hatten. Meistens waren die Zöpfe mit einem roten Band verflochten, das mit Liebe, Leidenschaft und Schutz vor negativen Einflüssen verbunden war. Oft waren die Zöpfe auch mit einer grünen Schnur verflochten, die die Verbindung zur Natur symbolisierte. Bis zur Ankunft des Christentums trugen auch Männer langes Haar. Seit jeher erscheint bei verschiedenen Völkern der Glaube, dass die Haare die menschliche konzentrierte Lebenskraft sind. So haben sich zum Beispiel die Könige Frankreichs die Haare überhaupt nicht geschnitten, weil das Schneiden als Verzicht auf den Thron gleichgesetzt wurde. Über die Bedeutung der königlichen Haare erzählen Geschichten der französischen Königin Kunigunde, die die Drohung, dass man ihren beiden Enkelkindern die Haare schneiden wird, als Kriegserklärung annahm. Auch die germanischen Krieger schnitten sich die Haare und den Bart nicht, bis sie ihren ersten Feind töteten. Manche Völker haben immer beim Schneiden eine lange Strähne Haare gelassen, damit sich dorthin die Seele verbergen konnte. Im alten Ägypten hat man den Kindern eine Locke am Scheitel gelassen, die man erst dann abgeschnitten hat, als das Kind Volljährig wurde. Als Zeichen der geistigen Angehörigkeit im Katholizismus gab es die Tonsur: rasierte Haare am Scheitel Symbolisieren den Verzicht auf Sexualität und die Askese, wie beispielsweise beim Apostel Paulus. Bei den orthodoxen Christen ist es immer noch üblich, dass man bei der Weihe in das Priesteramt sowie der Taufe, eine Strähne Haar abschneidet. Die Muslime, die nach Mekka pilgern, rasieren sich die Haare ab, als Zeichen der Gabe Allah. Die Mandschu, die Chinesen, Goldi, Ainianen und Tschuktschen opferten ihr Haar als Gabe dem Gott, während die Mitglieder des Buddhismus, als Zeichen des Verzichts auf alles, auch auf die Haare verzichteten. In der Antike war der rasierte Kopf ein Zeichen der Sklaverei. Die alten Taurer trugen bis zur Annahme des Islams lange Haare, die sie, wie die Chinesen, in einen Zopf geflochten haben. Der geflochtene Zopf war auch ein Zeichen des Gehorsams gegenüber dem Khan von Mandschu. Aus diesem Grund, hat sich der chinesische Revolutionär Sun Yasten im japanischen Hafen von Kobe, im Jahr 1895, als Zeichen des Widerstands, den Zopf abschneiden lassen. Mitglieder des Hare Krishna sind Kahlköpfig, am Hinterkopf jedoch lassen sie sich eine Strähne Haare, das Sikha genannt wird. In der Vergangenheit hatten Kosaken aus Saporoschje den gleichen Brauch. In Japan ist ein kahler Kopf das Symbol für endgültige Entscheidung. In Zentralasien haben sich die Mädchen 40 Zöpfe geflochten, an die sie Gold- und Perlenschmuck anbanden. Tibetische Frauen dagegen haben sich 108 Zöpfe geflochten. Das Wissen über die sakrale Bedeutung der Haare stammt aus einer fernen Vergangenheit. Bei den Slawen stellten Haare eine Verbindung mit den Fäden der Göttin Mokosch dar, die das Schicksal des Menschen bestimmte. Unsere Urvorfahren glaubten, dass der Mensch die Kraft über das Haar schöpft. In slawischen Legenden werden Haare oft mit Sonnenstrahlen oder goldenem Weizen gleichgesetzt. Es bewahrte sich der Glaube, dass sich über das Haar die Energie der Mutter Erde, des Vaters der Sonne, die Kraft der Götter und der Vorfahren überträgt, dass dem Körper die Lebensenergie und dem Kopf die Weisheit der Götter gibt. In vielen Kulturen tragen Frauen Tücher. Dieser Brauch ist mit dem Glauben verbunden, dass Frauenhaare eine starke Energie haben. Damit die Frau diese Energie zum Guten ihrer Familie aufbewahren und benutzen könnte, deckt sie sich die Haare außerhalb des Hauses mit einem Tuch ab, um so den Abfluss der Energie zu verhindern. Die enorme Energie, die das weibliche Haar hat, kann Informationen des universellen Informationsfelds in die Umgebung bringen, was an bestimmten Stellen, wie z. B. in Kirchen, nicht erwünscht ist. Dort ist die Energie, nach religiösen Dogmen, bereits "verarbeitet". Deshalb decken Frauen in orthodoxen Kirchen noch heute die Köpfe mit Tüchern ab, während die Männer die Kopfbedeckung abnehmen. Mit jenen, die rasierte Köpfe oder kurzes Haar haben, ist es einfacher zu manipulieren. Somit wird die Verbindung zu den Vorfahren und dem universellen Energiefeld zerstört, was den freien Willen des Menschen einschränkt und die Manipulation des Bewusstseins ermöglicht. Kinder haben von Geburt an die Fähigkeit über das Haar Informationen aus dem universellen Energiefeld oder Akasha, sowie aus dem Energiefeld des Urgedächtnisses aufzunehmen. Wenn man dem Kind, nach dem ersten Lebensjahr die Haare schneidet, werden alle gesammelten Informationen und das Gedächtnis gelöscht. Die Indianer glaubten, dass damit, wenn sie den Feind skalpieren, seine Reinkarnation verhindert wird und ihn sowohl in diesem als auch im zukünftigen Leben Töten. In der Magie haben Haare eine extrem wichtige Bedeutung, denn in der Geschichte der Menschheit war die Magie mit Haaren sehr wichtig, um Kraft zu erlangen oder sie zu zerstören, Wünsche zu erreichen und auch um das Schicksal zu ändern. Die wissenschaftliche Forschung bestätigt heute auch den uralten Glauben, dass durch abgeschnittenes Haar die Verbindung zum Menschen aufrechterhalten wird. Laut Esoterikern und Magiern stehen Haare an zweiter Stelle aufgrund der Kraft magischer Handlungen – sofort nach dem Blut. Mit der Hilfe von Haaren lösten die Magier Zauber, Krankheiten, vereinten Geliebte und lösten sogar die s. g. Karma Knoten. Bei den sibirischen Kaldunen (Zauberer) war die Vorgangsweise der Beseitigung des Familienfluches bekannt: Für das Ritual benötigte man eine Strähne Haare von drei Generationen einer Familie. Als der älteste Mann in der Familie starb, hat man das Haar der drei Generationen zu einem Zopf geflochten, der mit dem Verstorbenen begraben wurde. Mit den Haaren ist in der Volksmagie der s. g. Schwur verbunden. Der Schwur bedeutet nicht Flüstern von unheilverkündenden Worten, es dient lediglich der Energieübertragung. Wenn man zum Beispiel abnehmen möchte, kann dies auf sehr einfache Weise erreicht werden: Stellen Sie sich vor den Spiegel und fangen an, Ihr Haar zu kämmen. Dabei schauen Sie sich in den Spiegel und stellen sich vor, dass Sie schlank und attraktiv sind. Wiederholen Sie dies jeden Tag und die Kilos werden auf wundersame Weise verschwinden. Im Allgemeinen gilt, dass Gedanken die Kraft der Zeitrealisierung, wenn wir uns das Haar kämmen, haben, deshalb soll diesem mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Haare wurden als wirksames Mittel auch in Liebeszaubern eingesetzt. Es ist zum Beispiel bekannt, dass für eine starke Liebesbeziehung einige Haare des Mannes und der Frau beim Vollmond verflochten werden müssen. Das Lösen des Zopfes hatte schon immer einen besonderen rituellen Charakter: Die Haare mussten vorsichtig und langsam gelöst werden. Aus der slawischen Magie ist bekannt, dass ein Mädchen die zärtliche Zuneigung eines Mannes so erreichen kann, indem es an den Auserwählten denkt, eine noch magischere Kraft hat das wickeln der Haare um den Finger und dabei das Denken an den Auserwählten, was verursacht, dass die Gedanken des Auserwählten zu diesem Mädchen »fliegen«. Die Magie mittels Haaren ist vielerorts bis heute erhalten geblieben, insbesondere in Verbindung der Mutter mit dem Kind. Die Tradition, dass eine Strähne Haare des Babys das ganze Leben aufbewahrt werden sollen, hat eine starke magische Grundlage. Über die Haare kann die Mutter dem Kind unabhängig von der Entfernung immer eine starke Energie der Unterstützung und des Schutzes senden. Haare sind ein außergewöhnlicher Energiekanal, also auch Informationen, insbesondere unter Blutsverwandten. Über das Haar fließt auch der Energiefluss der Erde, deswegen haben Leute manchmal ihr Haar unter fruchttragenden Bäumen begraben - meistens unter dem Apfel, der als heiliger Baum galt. Man glaubte, dass durch diese Energieverbindung, eine starke und heilende Energie in den Menschen fließt. In Russland wird heute stellenweise die alte magische Weise, zur Gewährleistung der Harmonie und des Verständnisses in der Familie, verwendet: Ein Paar Haare jedes Familienmitglieds sollte mit dem Haar der Mutter in einen Baumblatt oder ein Stück weißer oder roter Seide gebunden werden und in der Zeit des wachsenden Monds unter eine Eiche mit folgenden Worten begraben werden: "Für Glück, Frieden und Gesundheit!" Haare sind auch bei Männern ein wichtiges Attribut magischer Kräfte. Eine besondere Kraft hatte einst auch der Bart – ein Barthaar galt nahezu als Heilig, weil er angeblich eine besondere magische Kraft besaß. Ein Bart konnte auch die Ursache eines Krieges sein, denn er symbolisierte die Würde des Mannes. Der bärtige Mann hatte den Status eines Nachkommen des göttlichen Stammes, da er vermutlich ein Nachkomme der alten Himmelsgötter war. Deshalb blieb zwischen den Slawen und den Arier das Sprichwort erhalten: "Unsere Götter sind unsere Väter, und wir, ihre Söhne, werden der Ehre unserer Götter würdig sein. Wir werden viele gute Taten für die Ehre unserer Stämme vollbringen, dreimal so viele, wie es Barthaare in unserem Bart gibt!" Wenn jemand einem Mann den Bart beschädigte oder ihn gewaltsam abgeschnitten hat, bedeutete dies eine inakzeptable Handlung gegen den Stamm und die Schändung der himmlischen Götter, die diesem Stamm herrschten. Dies wurde von niemandem vergeben, deshalb brachen in der Vergangenheit viele Kriege aus. Eine besondere, sogar rituelle Bedeutung, hat auch das Kämmen der Haare. Es ist nicht nur eine Schönheitsbehandlung, es ist auch eine Heil- und Energietechnik, da es die Durchblutung verbessert, was natürlich zu Wohlbefinden, Kraft, Gesundheit und Haarwuchs führt. Der Kamm oder die Bürste sollte aus natürlichen Materialien sein. Experten warnen, dass Kämme und Bürsten aus künstlichen Materialien schädlich oder sogar gefährlich sind. Der Kunststoffkamm, zum Beispiel, erzeugt beim Kämmen eine Spannung von 60.000 Volt und ein Kamm aus Zelluloid sogar 100.000 Volt, deswegen sind beim Kämmen Funken sichtbar. Beim Kämmen mit Metallbürsten bricht das Haar und die Spitzen werden gespalten. Kämme und Bürsten aus Kunststoff erzeugen eine statische Elektrizität, die das Haar schwächt, dass sie dünn und spröde werden, die Kopfhaut wird empfindlich gegen Mikroben und Parasiten, was zu Erkrankungen des Haares und der Kopfhaut führt. Abends müssen die Haare gekämmt werden, um negative Informationen zu entfernen, die sich durch den Tag angesammelt haben. Zu diesem Zweck müssen Holzkämme aus Birke, Kiefer, Eiche, Lärche, Wacholder verwendet werden, wobei die stärkste Energieleistung mit Kämmen aus sibirischem Zedernholz erzielt wird. Wenn jemand unklare Gedanken hat und die Lösung eines bestimmten Problems nicht erkennen kann, müssen nur die Haare gekämmt werden, und der Kopf wird sofort nüchtern. Wenn man sich nicht auf eine schwierige Aufgabe konzentrieren kann, die man nicht löst und nicht löst, kämmt man sich die Haare, dann bindet man sie zu einem festen Pferdeschwanz am Nacken und alle Gedanken und Kräfte werden zielstrebig auf die Verwirklichung des Plans wirken. Unsere Vorfahren kannten sehr genau die Bedeutung der Haare als Energieleiter. Frauen konnten beim kämmen des Haares, mit ihren Gedanken ihre Familie schützen und die Kraft gedanklich dorthin ausrichten, wo sie gebraucht wurde. Oft haben Männer den Frauen das Haar gekämmt, was ihre Kraft stärken sollte. Aufgelöstes Haar ist ein starker Sender und Empfänger der Energie, daher wird empfohlen, dass Frauen das Haar nur zu Hause und in der Natur aufgelöst tragen, und ausnahmsweise, wenn sie für ihre Tätigkeit einen starken Energiefluss benötigt. Da das Haar auch Energie aus der Umgebung erhält, dass oft sehr schwierig ist, ist es unter solchen Umständen wesentlich, dass das Haar zusammengebunden oder in einen Zopf geflochten ist. Das erste Haarschneiden für Männer in Europa wurde vom römischen Kaiser Neron angeordnet, der befahl, alle Legionäre kahl zu schneiden. Als der Konsul ihn fragte, warum das nötig ist, antwortete der Kaiser: "Ich möchte nicht, dass sie denken, sondern nur, dass sie meine Befehle und Anweisungen ausführen." Während des Vietnamkrieges haben amerikanische Psychologen die Fähigkeiten der Soldaten für besondere Zwecke geprüft. Um die US-Militäreinheiten in Vietnam zu schützen, waren Menschen mit paranormalen Fähigkeiten erforderlich, die die Gefahr eines herannahenden Feindes frühzeitig erkennen könnten. Sie fanden heraus, dass indianische „Pathfinder“ unter anderem die Fähigkeit besitzen, bereits Stunden zuvor die Gefahr zu erkennen, und gingen daher davon aus, dass sie in Vietnam US-Soldaten mit ihren Fähigkeiten vor dem Feind, der sich ihnen nähern würde, schützen könnten. Mit der Rekrutierung in die Armee, wurden natürlich den ausgewählten langhaarigen Indianern, die Haare zuvor abrasiert. Deswegen kam es vor, dass der Feind in Vietnam in ein amerikanisches Lager eindrang, da die kahlköpfigen Indianer die Gefahr nicht mehr wahrnehmen konnten wie zuvor, als sie lange Haare hatten. In Russland wurde das Schneiden der Haare mit dem Christentum eingeführt. Erwachsene Männer ohne Bart waren in alten Gemeinschaften nicht geschätzt - sie galten als Männer mit weiblichen Neigungen und als solche des Vertrauens unwürdig. Einer Erklärung zufolge, war der Grund des Widerstands der russischen Männer gegen die Verordnung von Peter I., die sich die Bärte abrasieren und die Haare schneiden mussten, die zurückweisende Stellung des russischen Mannes gegenüber dem Europäer, insbesondere den deutschen Höflingen, die am Hofe von Peter I. arbeiteten und keine Bärte trugen, wie der Rest der Russen, sie trugen dagegen die "deutsche Kleidung und drückten nicht-traditionelle sexuelle Vorlieben aus". Bei Menschen mit langen Haaren ist die Intuition viel besser, langhaarige Frauen dagegen entbinden gesunde Kinder. Wenn eine Frau sich ihr Haar abschneidet, verringern sich damit ihre physischen und psychischen Kräfte. In langen Haaren häufen sich auch Probleme, wenn jedoch die Haare abgeschnitten werden, häufen sich Probleme im Körper. Beim abendlichen kämmen oder Bürsten der Haare werden die Probleme, die tagsüber im Haar "gefangen" wurden, beseitigt. Eine Hypothese besagt, dass Haare Erinnerungen aufbewahren, daher wird empfohlen, dass sich die Studenten vor der Prüfung nicht die Haare schneiden. Schwangere Frauen sollten sich auch nicht die Haare schneiden, da das Haar Informationen enthält, die für das Kind notwendig sind. Studien haben gezeigt, dass eine Person ohne Haare keine Informationen über sich selbst übermitteln und auch keine Informationen empfangen kann. Wahrscheinlich haben sich deshalb die Krieger in der Vergangenheit kahl rasiert, womit sie vor der Macht des Feindes geschützt waren. Die Ostastrologie warnt im Gegensatz zum Westen, dass jede menschliche Handlung Einfluss auf die Veränderung der Lebensqualität hat. Selbst gewöhnliches schneiden der Haare, kann radikal das Schicksal des Menschen verändern. Die Tibeter, zum Beispiel, orientieren sich nach dem Mondkalender und besagen, dass nur bestimmte Tage zum Schneiden der Haare geeignet sind, was sich positiv auf die Langlebigkeit, Zufriedenheit, Gesundheit usw. auswirkt. Das Haareschneiden zum falschen Zeitpunkt kann die Vitalität reduzieren und Probleme verursachen. Beim Schneiden muss der Mondkalender berücksichtigt werden: Wenn man möchte, das die Haare schneller wachsen, schneidet man sie bei Neumond, d. h. wenn der Mond wächst. Diejenigen, die schwaches und dünnes Haar haben, sollten sich die Haare beim alten Mond oder abnehmendem Mond schneiden - die Haare wachsen langsamer, aber sie werden stärker und dichter. Während des Vollmondes wird Haareschneiden nicht empfohlen. Haare sind jedoch nicht nur eine Antenne, die Informationen bzw. die Energie aus dem Kosmos und seiner Umgebung empfangen, sondern sie »merken« sich auch die Energie, das gilt auch für die negative Information, die der Organismus bei Krankheit, Trauer, Stresssituationen usw. übermittelt. Dabei ist es notwendig, die Gedanken mit dem Wunsch zu lenken, dass man mit dem Haareschneiden auch die Krankheit, die Trauer und die Schwierigkeiten "abschneidet". Und wohin mit den abgeschnittenen Haaren? Die abgeschnittenen Haare und Nägel können in Wachs aufbewahrt, unter einem Baum vergraben, ins fließende Wasser gelegt, verbrannt und die Asche ins fließende Wasser oder Meer geschüttet und im Boden oder unter einem Stein vergraben werden. Die abgeschnittenen Haare und Nägel gehören nicht in das Müll- oder Abwassersystem, da das Energiefeld bzw. Informationen, die über die Haare und Nägel in das menschliche Energiefeld gelangen, sicherlich nicht das sind, was wir zum Glück und Gesundheit brauchen. Das Haareschneiden muss ein besonderer Vorgang sein, bei dem berücksichtigt werden muss, dass es sich um einen subtilen Akt handelt, der die menschliche Energie und den spirituellen Zustand stark beeinflusst. Der Friseur betritt unser Energiefeld mit seiner Energie über das Haar, deswegen soll das eine Person sein, die Freude, Liebe und Vitalität ausstrahlt. Unsere Vorfahren folgten der alten Regel: Das Haar wurde nur für die Länge eines Fingernagels abgeschnitten (der Nagel ist ein altes slawisches Längenmaß und entspricht 1,11125 cm) in den Tagen des schwarzen Mondes oder des Neumondes. Sie warfen das abgeschnittene Haar nicht weg, sondern sammelten es sorgfältig und verbrannten es. Schönes und starkes Haar ist das Abbild der Gesundheit. Um gesundes Haar zu erhalten und Schäden, die durch negative Auswirkungen verursacht werden, zu beheben, ist es wichtig, das Haar mit Kämmen aus natürlichen Materialien zu bürsten, mit natürlichen Shampoos zu waschen und nur mit einer natürlichen Farbe zu färben, die unserer primären Haarfarbe entspricht. Die Farbe ist nämlich die Energie bzw. Wellenlänge, die als Farbspektrum erkannt wird. Jeder Mensch hat eine Haarfarbe, die zu seiner Energie passt und für ein Energiegleichgewicht sorgt. Eine Veränderung der Haarfarbe kann eine Änderung des Energieniveaus verursachen, was zur Zerstörung des Energiegleichgewichts und damit zur Erkrankung führen kann. Haarfarben die Chemikalien enthalten, zerstören die Haarstruktur, die absterbt und folglich keine kosmische Energie übertragen kann. Die Verwendung von Chemikalien wird auch nicht zum Lackieren der Nägel empfohlen, die wahrscheinlich in biochemischem Zusammenhang mit den Haaren stehen, was bereits unsere Vorfahren kannten. Aus der Urzeit haben sich einige einfache Tipps erhalten, mit denen sich unsere Großmütter ihre Haare und Nägel und somit ihre Gesundheit stärkten. Für schöne und kräftige Haare und Nägel rieb man beispielsweise die Fingernägel der einen Hand mit den Nägeln der anderen Hand oder aß Hirsebrei: Abends tauchten sie in 1 dl warmes Wasser einen Esslöffel vom rohen Hirsebrei ein und tranken es dann auf den leeren Magen am Morgen. In der Volks-Phytomedizin wurde der Hirsebrei sehr geschätzt, da er nicht nur Haare und Nägel stärkt, sondern auch das Blut reinigt, er ist auch ein Diuretikum, Diaphoretikum und Laxans – im Darm bildet er ein alkalischeres Umfeld, das den nützlichen menschliche Bakterien wohl tut, er verhindert jedoch die Bildung von faulen Bakterien. Er enthält einen hohen Gehalt an Vitaminen B1, B2 und B6, sogar 2,6 mg% des Vitamin E, 430 mg% Kalium, 20 mg % Kalzium, 311 mg% Phosphor, 6,8 mg% Eisen, viel Magnesium und Kieselsäure. Aufgrund des hohen Nährwerts und des Inhalts der medizinischen Inhaltsstoffe wurde die Hirse bei den Slawen sehr geschätzt, sie galt als Symbol der Fruchtbarkeit und war daher nicht nur ein rituelles Mahl auf Hochzeiten, sondern auch alltägliches Lebensmittel oder wie unser Dichter Fran Levstik in Otročje igrarije (Kinderspielerei) sagt: "Milchbrei, unsere Mutter und für Kinder süßes weiden! "

Maria Ana Kolman

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